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Deutschland und Libyen wollen ihre wirtschaftlichen Beziehungen ausbauen. Das erklärten Bundeskanzler Gerhard Schröder und Staatschef Muammar Gadhafi bei ihrem Treffen in Tripolis. Das OPEC-Mitglied Libyen ist der drittgrößte deutsche Öllieferant.
Auf dem Programm des Kanzlers stand auch ein Besuch einer Anlage der BASF-Tochter Wintershall. Wintershall will in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro in lybische Ölfelder investieren. Nach Informationen des Handelsblatts wurde Wintershall gerade bei fünf Bohrungen fündig.
Insgesamt verspricht sich die deutsche Wirtschaft von der Wiederaufnahme der Beziehungen zu Libyen Aufträge im großen Stil. Zahlreiche Spitzenmanager deutscher Unternehmen hatten Schröder auf seiner Libyen-Reise begleitet.
Deutschland ist nach Italien der zweigrößte Handelspartner des nordafrikanischen Landes. In diesem Jahre dürften die deutschen Exporte ein Volumen von 600 Millionen Euro erreichen.
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