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Das Exekutivkommittee der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO hat sich in Ramallah zum ersten Mal seit Jahrzehnten ohne Jassir Arafat getroffen. Nach der Erkrankung des Palästinenserpräsidenten beriet das Kommittee unter der Leitung des Arafat-Stellvertreters Mahmud Abbas über das weitere Vorgehen.
Mitglieder der Organisation äußerten, die Amtsgeschäfte gingen von nun an ohne Arafat normal weiter . Entscheidende Veränderungen in der Politik der PLO seien vorerst nicht zu erwarten.
Gestern war Arafat in einem Pariser Militärkrankenhaus eingetroffen. Eine genaue Diagnose seiner Krankheit wurde noch nicht bekannt. Ein Arzt, der ihn im Westjordanland untersucht hatte, hatte den Verdacht auf Leukämie geäußert. Erste Ergebnisse der Ärzte in Paris schließen dies aber aus.
Auf einem Umweg über Jordanien war Arafat von seinem Amtssitz in Ramallah in die französische Hauptstadt geflogen worden. Die Entscheidung ihn in Frankreich behandeln zu lassen, hatte Staatspräsident Jacques Chirac persönlich getroffen.
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