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Bei der Welthandelsorganisation in Genf haben die Boeing-Airbus-Konsultationen begonnen. Es geht um den Subventionsstreit im Flugzeugbau zwischen der Europäischen Union und den USA. Die US-Regierung wirft der EU vor, mehrere Milliarden US-Dollar unfairer Beihilfen für Airbus zu gewähren. Auf der anderen Seite beschuldigt die EU-Kommission die USA, unzulässige Subventionen an Boeing zu vergeben. Beide Seiten haben nun gut 60 Tage Zeit, um zu einer Einigung zu gelangen. Sollten die Gespräche scheitern, kann die Einsetzung eines WTO-Panels zur Streitschlichtung beantragt werden.
Unterdessen hob der Airbus-Mutterkonzern EADS seine Gewinnprognose zum zwei Mal in diesem Jahr deutlich an. Der Konzern konnte seinen operativen Gewinn in den ersten neun Monaten des Jahres nahezu verdoppeln. Mit 1,5 Milliarden Euro wird damit das Ergebnis des gesamten Vorjahres übertroffen. Für das Jahr 2004 kündigte EADS einen Gewinn von rund 2,2 Milliarden Euro an. Ein Grund für die guten Zahlen ist unter anderem, daß Airbus von der starken Nachfrage auf dem Weltmarkt profitiert und in diesem Jahr mehr als 300 Flugzeuge verkaufen wird.
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