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Rumäniens sozialistischer Regierungschef Adrian Nastase liegt bei der Präsidentenwahl Befragungen zufolge in Führung. Nach Angaben von Meinungsforschungsinstituten erhielt er rund 43 Prozent der Stimmen. In einer ersten Stellungnahme bedankte sich Nastase für das Vertrauen der Wähler und versicherte, alle Versprechungen zu erfüllen. Zugleich fanden in Rumänien Parlamentswahlen statt. Nastases Sozialdemokraten und deren Partnerpartei bekamen Prognosen zufolge etwa 40 Prozent der Stimmen. Auf den Bürgermeister von Bukarest, Traian Basescu, der für die oppositionelle liberale Allianz Gerechtigkeit und Wahrheit kandidiert hatte, entfielen bis zu 35 Prozent.
Sollten sich die Trends bestätigen, so treten Nastase und Basescu am zwölften Dezember in einer Stichwahl gegeneinander an. Die ultra-nationalistische Partei Romania Mare Corneliu Vadim Tudors, der vor vier Jahren in die zweite Runde der Präsidentenwahl gekommen war, erhielt etwa 13 Prozent. Zu der Abstimmung aufgerufen waren rund 18 Millionen Bürger. Der Reformkommunist Ion Iliescu, durfte nach drei Amtszeiten nicht erneut für das Präsidentenamt kandidieren. Rumänien ist seit dem Frühjahr NATO-Mitglied und strebt 2007 die Aufnahme in die Europäische Union an. Als großes Hindernis dabei gilt die Korruption im Land.
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