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Die schwache Konjunktur der Eurozone hat auch die Schweizer Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Nach amtlichen Angaben schrumpfte überraschend das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal im Vergleich zum Vierteljahr davor um 0,1 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wuchs die Wirtschaft jedoch um 1,2 Prozent. Die Regierung in Bern sah daher keine Gefahr einer Rezession.
Ursache des jüngsten Rückgangs waren demnach eine geringere Investitionstätigkeit und schwächere Exporte. Dabei litt die Schweizer Wirtschaft vor allem unter der schleppenden Erholung in Deutschland, dem größten Handelspartner des Landes.
Die Eidgenossenschaft ist komplett von der Eurozone umschlossen. Die Konjunkturzyklen sind daher aufs engste mit denen der Nachbarn verbunden.
Einige Analysten gehen nun davon aus, dass die Schweizer Nationalbank bis zum dritten Quartal das Leitzinsniveau niedrig hält, um die wirtschaftliche Erholung zu stützen.
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