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Darauf einigten sich die beteiligten Partner nach jahrelanem Tauziehen in Moskau. An dem zehn Milliarden Euro schweren Projekt sind die EU, China, Russland, Südkorea, die USA und Japan beteiligt. Standortkonkurrent Japan dürfte den Partnerländern für sein Zurücktreten wirtschaftliche Zugeständnisse abgerungen haben. In Cadarache, nordwestlich von Marseille ist auch das französische Forschungszentrum für Nukleartechnik beheimatet. Hier soll innerhalb der kommenden 35 Jahre eine neue, saubere und unerschöpfliche Energiequelle erschlossen werden. Bis zu 100.000 neue Arbeitsplätze können damit entstehen. “Wir brauchen ein sichere und saubere Energiequelle für die Zukunft”, so der für Forschung zuständige EU-Kommissar Janez Potocnik. Wir brauchen eine umweltfreundliche Quelle. Die Kernfusion ist eine der Möglichkeiten.”
Wissenschaftler bezeichnen die Kernfusion als katastrophenfrei. Umweltschützer kritisieren allerdings, dass bei dem Prozess radioaktiver Abfall entsorgt werden muss.
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