
welt
Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Ägyptens Geheimdienstchef Omar Suleiman ist in Gaza-Stadt mit Vertretern der palästinensischen Autonomiebehörde zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Aufrechterhaltung der Waffenruhe sowie die Übernahme der Grenzkontrolle durch Ägypten nach dem israelischen Abzug aus dem Gaza-Streifen in zwei Wochen. Anschließend traf Suleiman auch Vertreter radikaler palästinensischer Gruppen.
Trotz des gestrigen Selbstmordanschlags im israelischen Beer-Sheva erklärte der palästinensische Ministerpräsident Ahmed Kureia, die Palästinenser seien der Waffenruhe weiter verpflichtet. Israel hatte am Sonntag die Stationierung von 750 ägyptischen Polizisten an der sogenannten Philadelphi-Linie zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen gebilligt. Eine der zentralen Aufgaben der neuen Grenzwächter soll der Kampf gegen Waffenschmuggel sein.
Streitpunkt bleibt aber nach wie vor die Kontrolle über den Grenzübergang Rafah, den Israel trotz internationaler Kritik scharf bewacht. Am Mittwoch wird Suleiman, der als einer der engsten Berater von Ägyptens Präsident Hosni Mubarak gilt, nach Israel weiter reisen, um dort Ministerpräsident Ariel Scharon zu treffen. Dieser bestätigte unterdessen in einem Fernsehinterview, dass möglicherweise weitere jüdische Siedlungen im Westjordanland aufgelöst werden könnten.
Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen

Fünfter Jahrestag der Orangenen Revolution
Fährenunglück in Indonesien
Präsidentenwahl in Rumänien
Armenien und Aserbeidschan wollen Konflikt…
Rettungsversuche für 21 Bergleute in China
Tote bei Unwettern in der Türkei
US-Gesundheitsreform nimmt erste Hürde
Libanon feiert 66. Jahrestag der Unabhängigkeit
Würdenträgertreffen im Vatikan
Große Bauerndemonstration in Madrid 




