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19 Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl haben Sachverständige der Vereinten Nationen erklärt, die Auswirkungen des Unglücks seien weit weniger verheerend gewesen, als bisher angenommen. Am Sitz der Internationalen Atomaufsichtsbehörde in Wien legten sie einen Bericht vor, der 56 Todesfälle dokumentiert, die auf den Tschenobyl-Unfall zurückgehen.
Die Experten gehen jedoch davon aus, dass noch 4.000 Menschen an den Folgen des Reaktorunglücks sterben werden – die meisten von ihnen an Schilddrüsenkrebs. Umweltschützer bezeichneten den Bericht als Verharmlosung des bisher schwersten Atomunfalls.
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