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Binnen weniger Stunden hat die Armee mehrmals militante Palästinenser aus der Luft mit Raketen an angegriffen und mindestens vier Mitglieder radikaler Organisationen getötet. Auch die Bodenoffensive wird weitergeführt. Israelische Medien berichteten, sie werde voraussichtlich noch zwei Monate dauern.
Ministerpräsident Ehud Olmert verteidigte das militärische Vorgehen: Er kenne keine einzige demokratische Regierung von denen, die Israel unterstützten, die die Hände in den Schoß gelegt hätte, wenn im Herzen des Landes tausende Raketen unschuldige Bürger getroffen hätten, so Olmert. Er könne sich vorstellen, dass einige dieser Staaten sogar viel mehr getan hätten als Israel. Bei einer Pressekonferenz in Jerusalem bekräftige er zugleich die Abzugspläne für das Westjordanland.

Der im syrischen Exil lebende Hamas-Führer Khaled Meschal forderte Israel auf, palästinensische Gefangene freizulassen. Im Gegenzug könne der von Palästinensern entführte isarelische Soldat auf freien Fuß gesetzt werden. Israel ist zu einem Gefangenenaustausch jedoch nicht bereit. Der Soldat war am 25. Juni in die Gewalt radikaler Palästinenser geraten. Bei der Offensive Israels sind bisher mehr als 50 Palästinenser getötet worden.

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