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Nach einem zweijährigen Prozess haben gleich mehrere große Tabakkonzerne in den USA vor einem Bundesgericht in Washington eine schwere Niederlage erlitten. Dem Gerichtsurteil zufolge dürfen ab dem 1. Januar 2007 keine irreführenden Bezeichnungen wie “Light” oder “Ultra light” mehr verwendet werden. Es sei inzwischen nachgewiesen, dass diese Zigaretten nicht ungefährlicher seien als die regulären. Die Unternehmen müssten nun Nichtraucherprogramme bezahlen und die Öffentlichkeit über die Suchtgefahren von Tabak informieren.
Der Konzern Philip Morris und der Mutterkonzern Altria kündigten Revision an, wollten aber zunächst das über 1650 Seiten umfassende Urteil überprüfen. Der Prozess behandelte eine Klage der US-Regierung, die vor dem Zivilgericht von den Tabakkonzernen eine Zahlung von umgerechnet 7,7 Milliarden Euro verlangte. Die zuständige Richterin wollte die Industrie jedoch nicht zur Zahlung der Milliardenbeiträge verpflichten.
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