Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Eine Reihe politischer Spitzenbegegnungen haben in dieser Woche die wachsende Bedeutung des europäisch-chinesischen Handels unterstrichen. Begleitet von Wirtschaftsführern, nahm Italiens Ministerpräsident Romano Prodi an der Eröffnung einer Mittelstandsmesse im südchinesischen Guangzhou teil. Außenhandelsministerin Emma Bonino lobte den Mut europäischer Firmen, in China zu investieren. Das Land habe zwar große Probleme, aber auch viele Chancen. In London unterzeichneten China und Großbritannien eine Reihe von Handelsabkommen. Premierminister Tony Blair und Ministerpräsident Wen Jiabao vereinbarten zudem eine stärkere Kooperation in Energie- und Klimafragen.
Wen reiste anschließend nach Berlin weiter, wo er mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammentraf. Deutschland ist mit einem Volumen von 28 Milliarden Euro der größte europäischer Handelspartner Chinas. Mit weitem Abstand folgen die Niederlande und Großbritannien. Im ersten Halbjahr belief sich der Umfang des Handels zwischen der EU und der Volksrepublik auf fast 100 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr dürfte er die 180 Milliarden aus 2005 übertreffen. In jenem Jahr lösten die Europäer erstmals die USA als wichtigsten Handelspartner Chinas ab.
Experten warnen indes vor einer Überhitzung der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung der Volksrepublik. Auch gebe es erhebliche Unterschiede zwischen den reichen und armen Regionen Chinas. Diese bergen ein hohes Maß an sozialem Sprengstoff, der nicht unterschätzt werden dürfe.
Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


GM will sparen
Lloyds lockt mit 60 Prozent Abschlag
Fusion von Dexia und Société Générale geplant
Cadbury-Poker geht in nächste Runde
Murdoch und Microsoft gegen Google
Severstal mit überraschendem Gewinn
Ahold hält an Sparkurs fest
Gewinneinbruch bei Easyjet
UBS spechtet auf vermögende Privatkunden
Ferrero eventuell Verbindung mit Cadbury 




