Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Der Irak-Krieg hat die Bedrohung durch den Terrorismus nicht verringert, sondern im Gegenteil vergrößert: Zu dieser Schlussfolgerung kommt ein Bericht, den sechzehn Geheimdienst-Behörden der USA gemeinsam erstellten. Die New York Times brachte die Einschätzung der Geheimdienstler am Sonntag an die Öffentlichkeit. Sie steht im Widerspruch zu der Behauptung von US-Präsident George W. Bush, mit dem Einmarsch im Irak sei die Terrorismus-Gefahr verringert worden, und die Welt sei für US-Bürger nun sicherer.
In dem Geheimdienst-Bericht heißt es dagegen, die US-Invasion habe zum Entstehen einer neuen Generation islamischer Fundamentalisten beigetragen, die sich rund um die Erde ausgebreitet habe. Gruppen wie Al Kaida bildeten den harten Kern einer weitaus größeren islamitischen Bewegung. Damit habe die Terrorismus-Gefahr nach dem 11.September noch zugenommen.
Diese Einschätzung der Geheimdienste schwächt die Position der regierenden Republikaner vor den Kongresswahlen im November. Der Irak-Krieg stößt in der Bevölkerung zunehmend auf Ablehnung. Die oppositionellen Demokraten versuchen, mit einer kritischen Haltung zu dem Militäreinsatz die Mehrheit im Kongress zurückzuerlangen.
Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


Ein Rockstar namens Silvio
Erster Passagierflug mit Biokraftstoff
USA will Begrenzung von Treibbhausgasen
Schreckensherrschaft der Roten Khmer
Rumäniens Liberale gegen Basescu
21 Tote – Gewalt vor den Wahlen auf Mindanao
Erstes Urteil gegen Rote Khmer rückt näher
Großbritannien
Michael Jackson räumt posthum bei den “American…
Glück im Unglück 




