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Es wird warm – womöglich auch bald für die Eisbären am Nordpol: Der UN-Klimarat warnt in seinem neuen Bericht davor, dass es auf der Erde bis zum Jahr 2010 um bis zu 6,4 Grad wärmer werden könnte. Dabei handele es sich um eine “beispiellose” Änderung im Klimasystem, heißt es in dem von 2.500 Experten erstellten Papier, das der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen der UNO, kurz IPCC, in Paris präsentierte. Diese Erwärmung könne auf menschliche Einflüsse zurückgeführt werden, sagte Co-Präsidentin Susan Solomon, relativierte ihre Aussagen aber gleich wieder: “Wir können nicht sagen, dass die Erwärmung als Ganzes vom Menschen verursacht ist, aber wir sagen, dass ein erkennbarer Einfluss des Menschen auf allen Kontinenten wahrscheinlich ist.”
Tatsächlich ist die Frage, inwieweit die Erwärmung von Menschen verursacht wird, strittig. IPCC-Kritiker vertreten die Meinung, die vom Menschen in die Atmosphäre gebrachten Treibhausgase hätten eine geringe Wirkung verglichen mit natürlichen Faktoren. Viele Wissenschaftler warnen auch vor einer Zunahme von Naturkatastrophen, wie hier in Jakarta, wo schwere Regenfälle Teile der Stadt unter Wasser setzten. Zwar sind Überflutungen in dieser Jahreszeit in Indonesien keine Seltenheit; allerdings stieg der Wasserpegel diesmal höher als sonst.
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