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Nach dem Zugunglück in Großbritannien wird weiter nach der Ursache gesucht. Die Ermittlungen konzentrieren sich der Polizei zufolge auf die Weichen. Der Pendolino-Zug war bei einer Geschwindigkeit von fast 150 Stundenkilometern auf dem Weg von London nach Glasgow, als er am Freitag Abend im nordwestlichen Grayrigg entgleiste. Bei dem Unfall kam eine ältere Frau ums Leben, fünf Menschen wurden schwer und mehr als zwanzig weitere leicht verletzt.
Defekte Weichen waren Schuld am letzten schweren Zugunglück von Herfortshire vor fünf Jahren. Dass diese auch diesmal die Ursache waren, liegt für Sir Richard Branson, dem Besitzer des Zugs und Chef der Virgin Trains, auf der Hand.
Der Zug selbst sei wie ein Panzer gebaut. Deswegen habe es nur wenige Opfer gegeben.
Dafür spricht der gute Zustand der Waggons – selbst die Fenster blieben intakt. Somit gerät erneut das in den 90er Jahren privatisierte britische Bahnsystem in die Kritik.
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