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Die israelische Luftwaffe hat erneut Ziele im Gazastreifen angegriffen. Nach Berichten israelischer Medien wurden zwei zur islamitischen Hamas gehörende Wechselstuben in Gaza mit Raketen beschossen. Nach palästinensischen Angaben wurden dabei drei Menschen verletzt. Nach Angaben der israelischen Armee dienten die Wechselstuben der Hamas als Umschlagplatz für Millionen von Dollar aus dem Iran, Syrien und dem Libanon. Das Geld sei dort für die Bewaffnung und Ausbildung militanter Hamas-Aktivisten gesammelt worden, hieß es. Zuvor hatten erneut militante Palästinenser vom Gazastreifen aus Raketen auf israelisches Grenzgebiet abgefeuert. Dabei wurde niemand verletzt. Seit dem Beginn der israelischen Angriffe am 16. Mai wurden 37 Palästinenser getötet, zwölf Zivilisten und 25 mutmaßliche Aktivisten. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas rief unterdessen dazu auf, den Beschuss Israels vom Gazastreifen aus einzustellen. Die militanten Palästinesergruppen wiesen das zunächst zurück. Israelische Truppen sollen in Nablus den palästinensischen Erziehungsminister Nasser al-Din al-Schaer festgenommen haben.
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