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Der Klimawandel beziehungsweise der Klimaschutz wird eines der wichtigsten Themen beim G-8-Treffen in der kommenden Woche im deutschen Heiligendamm sein. Das Kyoto-Abkommen läuft 2012 aus, doch noch sind langfristige Ziele zur Reduzierung der Treibhausgase für die Zeit danach nicht vereinbart worden. Und, wie bekannt, sind weder die USA noch wirtschaftlich schnell wachsende Länder wie China oder Indien dem Abkommen beigetreten. In Europa ist man über den jüngsten Vorschlag des US-Präsidenten George W. Bush geteilter Meinung. Bush hatte gesagt, die zehn bis fünfzehn wichtigsten Produzenten der Treibhausgase sollten sich bis Ende 2008 auf ein globales Ziel zur Verringerung der schädlichen Emissionen einigen. Daran stoßen sich vor allem jene, die gehofft hatten, schon beim G-8-Gipfeltreffen oder beim Umweltgipfel im Dezember in Bali gemeinsame Ziele festschreiben zu können.
Auch der Präsident der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barroso, rechnet angesichts der Haltung der USA nicht mehr damit, dass man in Heiligendamm auf den sprichwörtlichen grünen Zweig kommt. Die meisten Politiker haben keinen Zweifel daran, dass rasch gehandelt werden muss. Es gehe nicht darum. Alarmsignale auszugeben, doch der Klimawandel werde weitreichende Folgen für die Gesundheit, die Landwirtschaft und unsere Lebensweise haben.
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