Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Ein bisschen Ausruhen im Strandkorb haben sie sich wohl verdient, werden sie denken: Das heikelste Problem bei ihrem Treffen im Ostseebad Heiligendamm haben die Führer der G8-Länder zur gegenseitigen Zufriedenheit gelöst.
Es geht dabei um den Klimaschutz: Allerdings gibt es – wie erwartet – keine gemeinsame Verpflichtung auf konkrete Ziele, wie beim Ausstoß des schädlichen Treibhausgases Kohlendioxid.
Aber: Viele hätten sich hier bei diesem Thema bewegt, sagt die Gastgeberin, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Und alle hätten den Bericht des UNO-Klimarats über die Auswirkungen des Klimawandels anerkannt.
Und sie sagt außerdem: “Es ist zum zweiten gelungen, doch zu sagen, dass wir darin übereinstimmen, dass wir Reduktionsziele brauchen, und zwar verpflichtende Reduktionsziele. Und es ist gemeinsam gesagt worden, dass das, was Japan, Kanada und vor allen Dingen die EU festgelegt hat, hier ernsthaft in Betracht gezogen wird, nämlich dass die Emissionen bis 2050 mindestens halbiert werden müssen.”
In Betracht ziehen also ja, sich verpflichten nein: für Merkel trotzdem ein großer Schritt. Nun soll innerhalb der UNO weiterverhandelt werden, Ende des Jahres ist auf Bali Weltklimakonferenz. Dort, das war den USA wichtig, sitzen auch für den Klimaschutz wichtige Länder wie China oder Indien mit am Tisch.
Für Umweltschützer ist das alles aber zu wenig.
Greenpeace zum Beispiel bleibt dabei: Verbindliche Ergebnisse hätten festgeschrieben werden müssen. So verschiebe man die Probleme nur in die Zukunft.
Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


Großbritannien
Michael Jackson räumt posthum bei den “American…
Glück im Unglück
Schlussplädoyers im ersten Prozess gegen Rote…
EU bereitet Weltklimagipfel vor
Rumänien: Basescu und Geoana in der Stichwahl
Filmpreise in Griechenland vergeben
Gilad Schalit bald frei?
OSZE und die Entspannung im Kaukasus
Russischer Raumfahrtpionier ist tot 




