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Während der Norden Europas im Hochwasser ertrinkt, rollt über den Süden eine Hitzewelle. Schon seit Tagen herrschen in Griechenland, Italien, der Türkei und Zypern Temperaturen von über 40 Grad Celsius. Allein in Italien kam es zu über 140 Bränden. Am stärksten betroffen sind die südlichen Regionen Kalabrien und Sizilien. Zwei Rentner starben dort vermutlich an der drückenden Schwüle.
Im Südwesten der Türkei erlitt ein Mann einen Herzschlag. In Rumänien fielen bislang 25 Menschen der Hitze zum Opfer. In der Hauptstadt Bukarest erwarten Meteorologen für heute den wärmsten Junitag seit 90 Jahren. In Griechenland ist das Mittelmeer schon seit Wochen mehrere Grad wärmer als üblich. Meteorologen sprechen hier von der schlimmsten Hitzewelle seit 20 Jahren. Wegen der vielen Klimaanlagen befürchten die Behörden einen Kollaps des Stromnetzes. Um den Verbrauch zu senken, schließen alle Behörden bereits mittags um zwölf.
Schuld an den hohen Temperaturen sind heiße Sahara-Winde. Experten rechnen damit, dass der Höhepunkt noch bevorsteht.
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