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Die Europäische Kommission will dem Handy-Fernsehen Starthilfe geben. Spätestens im nächsten Jahr – pünktlich zu den Olympischen Spielen und der Fußball EM – soll das TV im Taschenformat seinen großen Durchbruch feiern – ginge es nach der Kommission.
Allerdings gehen Entwicklung und Verkauf bisher nur schleppend voran. In Italien wird das mobile Fernsehen lediglich von einem Prozent der Bevölkerung genutzt – in den anderen Staaten noch weniger.
Nun beschloss Brüssel eine Strategie, die die Mitgliedsstaaten auffordert, möglichst schnell die technischen und rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Als gemeinsame Norm setzt die Kommission auf DVB-H. Bis 2011 soll so ein Markt von bis zu 20 Milliarden Euro entstehen. Brüssel erhofft sich davon neue Arbeitsplätze und wirtschaftliche Möglichkeiten für Dienstanbieter und Gerätehersteller.
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