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Marokko signalisiert Bereitschaft, illegale Emigranten zurückzunehmen, dies jedoch unter bestimmten Bedingungen. Bei den Verhandlungen über ein Rücknahmeabkommen habe es Fortschritte gegeben, hieß es in Brüssel nach dem Treffen des so genannten Assoziationsrats EU-Marokko. Durch engere Zusammenarbeit habe man schon jetzt die Migrantenströme reduzieren können. Der Vize-Minister für auswärtige Beziehungen, Taib Fassi-Fihri, erklärte anschließend gegenüber euronews, sein Land sei bereit, nicht-marokkanische illegale Auswanderer zurückzunehmen, wenn es klare Beweise gebe, dass Marokkaner aus dem Mafiamilieu sie außer Landes geschleust hätten, oder dass sie sich zuvor legal in Marokko aufgehalten hätten.
Bei dem Treffen in Brüssel unterzeichneten beide Seiten auch eine gemeinsame Erklärung zur engeren Zusammenarbeit im Energiebereich. Zur Diversifizierung ihrer Energielieferanten setzt die Europäische Union verstärkt auch auf die nordafrikanischen Länder. Des weiteren sagte sie Marokko bis 2010 finanzielle Unterstützung von über 650 Millionen Euro zu. Das Geld soll der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung, dem Umweltschutz, aber auch zur Verbesserung der Menschenrechtslage dienen.
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