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Die Arbeitslosigkeit in Spanien ist auf den tiefsten Stand seit fast drei Jahrzehnten gefallen. Im zweiten Quartal lag die Quote unter acht Prozent. Insbesondere in der Landwirtschaft, in der Baubranche sowie im Dienstleistungsbereich wurden in den vergangenen zwölf Monaten fast 675.000 Stellen geschaffen. 2005 noch betrug die Arbeitslosenquote mehr als neun Prozent. Seither geht die Zahl der Arbeitssuchenden stetig zurück. Im zweiten Quartal dieses Jahres betrug sie 7,95 Prozent. Eine historische Marke sei gebrochen worden, so der spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero. “Wir dürfen uns beglückwünschen. Zum ersten Mal in der Demokratie rutscht die Arbeitslosigkeit in unserem Land unter acht Prozent.” Mit einer Quote von mehr als zehn Prozent ist die Frauen-Arbeitslosigkeit zwar sehr hoch, doch andrerseits sind es vor allem Frauen und Immigranten, die von der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes profitieren. In Zahlen ausgedrückt: Mehr als die Hälfte der neu entstandenen Stellen kam Frauen zugute. Der Trend auf dem Arbeitsmarkt entspricht der derzeitigen Stärke der spanischen Wirtschaft, die ein Wachstum von vier Prozent aufweist. Das durchschnittliche Wachstum in der Euro-Zone beträgt 2,6 Prozent.
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