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Fünf dänische Seeleute, die im Juni vor der somalischen Küste mit ihrem Frachter in die Hände von Piraten gefallen waren, sind nach der Zahlung eines Lösegeldes durch ihre Reederei freigelassen worden. Das dänische Außenministerium teilte mit, die fünf Männer würden nach einem Gesundheitscheck nach Kopenhagen geflogen.
Der Chef der Konsularabteilung Lars Thüsen sagte:
“Es geht ihnen gut, sie sind erleichtert, aber es war natürlich eine fürchterliche Erfahrung für sie.”
Dänische Medien berichteten, die Reederei habe schließlich über eine Million Euro an die Piraten gezahlt. Ein Sprecher für die Seeleute kritisierte die Haltung der dänischen Regierung: “Das Verhalten der dänischen Regierung war nicht mehr hinnehmbar. Andere Regierungen setzen sich für ihre Bürger ein. Die dänische Regierung hat einfach zugesehen und nichts getan.”
In Dänemark beherrschte das Schicksal der Seeleute die Nachrichten. Das Verhalten der Regierung wurde in weiten Teilen der Bevölkerung stark kritisiert.
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