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Der Fall “Casa Pía”, Portugals größter Kinderschänderskandal, sorgt auch nach Jahren noch für Schlagzeilen. Eine frühere Leiterin der Hilfsorganisation, Catalina Pestana, sagt jetzt in einer Zeitschrift, sie habe keine Zweifel, dass dort weiterhin Kinder missbraucht würden. Das habe sie auch dem Generalstaatsanwalt mitgeteilt.
Nach wie vor gebe es Netzwerke außerhalb, die sich der Heimkinder bedienten. Pestana übernahm die Casa Pía 2003, nach dem Bekanntwerden des Skandals. Generalstaatsanwalt Fernando Pinto Monteiro bestätigt, sie habe ihm eine Beschwerde zugeschickt. Diese Beschwerde werde jetzt geprüft; mehr könne er dazu nicht sagen.
Die “Casa Pía”, das “fromme Haus”, ist ein staatliches Hilfswerk für bedürftige Kinder und Jugendliche, mit mehreren Heimen und Schulen. 2002 wurden die Missbrauchsvorwürfe bekannt. Die Ermittlungen dehnten sich bis auf Politiker und Fernsehstars aus. Der Prozess läuft seit fast drei Jahren.
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