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Unter dem Druck der Kartellbehörden hat in Frankreich der historische Stromanbieter EDF die Tarife für seine Rivalen gesenkt. Vorstandschef Pierre Gadonneix verlangt in den nächsten fünf Jahre 42 Euro pro Megawattstunde, das ist unter dem aktuellen Marktpreis.
Entsprechende Auflagen waren dem Ex-Monopolisten zuvor von den Wettbewerbshütern gemacht worden. Diese wollen die Rivalen des Konzerns in die Lage versetzen, mit dem billigen Atomstrom von EDF zu konkurrieren.
In der vergangenen Woche hatte der französische Staat damit begonnen, 2,5 Prozent der EDF-Anteile für 3,7 Milliarden Euro zu verkaufen. Der Handel verläuft aber sehr schleppend. Die beteiligten Banken sind bislang auf gut einem Viertel der Anteilsscheine sitzen geblieben.
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