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Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal dieses Jahres stärker gewachsen als zunächst angenommen. Wie das Handelsministerium in Washington mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt um 0,9 Prozent.

Damit korrigierten die Experten eine frühere Schätzung nach oben. Ende März waren sie noch von einem Plus von 0,6 Prozent ausgegangen. Verglichen mit den beiden anderen großen Wirtschaftsräumen bilden die USA damit nur das Schlusslicht. Japan brachte es im ersten Quartal auf 3,3 Prozent und die Eurozone auf 2,2 Prozent.

In den USA haben sich damit die Befürchtungen vor einer Rezession nicht bewahrheitet. Das stärkere Wachstum zu Jahresbeginn war vor allem auf Verbraucherausgaben und – dank des niedrigen Dollars – Exporte zurückzuführen.

Damit konnte die Federal Reserve einen Erfolg verbuchen. Die Notenbank senkte im laufenden Jahr die Leitzinsen, um die Rezessionsgefahr abzuwehren. Und die Regierung kurbelte die Wirtschaft mit Steuerrückerstattungen an.

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