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In der internationalen Bierbranche bahnt sich ein Wechsel an der Spitze an. Der belgische Brauereikonzern InBev will den amerikanischen Konkurrenten Anheuser Busch übernehmen und dadurch zur neuen Nummer eins aufsteigen. Wie die Belgier mitteilten, boten sie dem Budweiser-Eigentümer rund 30 Milliarden Euro.
Anheuser-Busch kündigte an, die nicht abgesprochene Offerte zu prüfen. Der Konzern ist in den USA Branchenführer. Weltweit belegt er mit einem Marktanteil von 8,5 Prozent Platz vier – hinter dem britischen Branchenprimus SABMiller, InBev und dem niederländischen Heineken-Konzern. Gemeinsam würden InBev und Anheuser-Busch mehr als ein Fünftel des Marktes kontrollieren.
InBev-Vorstandschef Carlos Brito erklärte, im Falle einer Übernahme keine US-Braubetriebe zu schließen. Es werde weiter nach denselben Rezepten und Traditionen gebraut. Man rechne nicht mit Wettbewerbsproblemen, da sich das Geschäft der Unternehmen geografisch nur wenig überschneide. Der Deal würde InBev zufolge sowohl den Verbrauchern als auch den Aktionären und den Beschäftigten nutzen.
Etliche Top-Manager von Anheuser-Busch sollen einen Sitz im Verwaltungsrat des neuen Unternehmens bekommen. Gemeinsam kommen InBev und Anheuser Busch auf einen Ausstoß von rund 460 Miilionen Hektolitern.
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