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Besonders gefährliche Pflanzenschutzmittel sollen in der Europäischen Union weitgehend verboten werden. Darauf einigten sich die EU-Landwirtschaftsminister; vier Länder enthielten sich. Dabei geht es um Chemikalien, die Krebs erregen können, das Erbgut oder die Fortpflanzungsfähigkeit schädigen. Ausnahmen kann es trotzdem geben.
Von einem großen Erfolg spricht Iztok Jarc, der Landwirtschaftsminister von Slowenien, das zur Zeit den EU-Vorsitz hat. So sei es möglich, alle negativen Auswirkungen des Pflanzenschutzes auf Umwelt und menschliche Gesundheit zu verhindern.
Umweltschützer kritisieren aber die weiterhin möglichen Ausnahmen. Dagegen geht der Industrie die geplante Neuregelung zu weit.
Das Europaparlament muss noch zustimmen. Die Minister haben schon Einwände der Abgeordneten berücksichtigt; allerdings hat sich das Parlament für ein völliges Verbot der gefährlichen Mittel ausgesprochen, ohne Ausnahmen.
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