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Mehrere hundert polnische Werftarbeiter kämpfen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. In Brüssel zogen sie vor des Gebäude der EU-Kommission, um zu verhindern, daß Subventionen zurückgezahlt werden müssen. Es wäre das Ende der Werften in Gdansk, Gdynia und Szczecin. 15.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Das birgt innenpolitischen Sprengstoff und spielt der euroskeptischen rechten Zentrumspartei in die Hände.
Es geht um die Rückzahlung von 1,3 Milliarden Euro.
Europäische Wettbewerbsregeln schreiben vor, daß Hilfen nur dann gezahlt werden dürfen, wenn ein Umstrukturierungsplan das langfristige Überleben der Werften garantiert. Seit 2004, dem Beitritt Polens in die EU, hat die polnische Regierung keine von der EU-Kommission verlangten Pläne vorgelegt. Auf den Werften entstand 1980 die antikommunistischen Bewegung Solidarnosc.
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