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Der Oppositionsführer in Simbabwe, Morgan Tsvangirai, hat die afrikanischen Nachbarn um Vermittlung im Konflikt mit Präsident Robert Mugabe gebeten.
“Ich bitte die Afrikanische Union und die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft, unterstützt von den Vereinten Nationen, um eine großangelegte Initiative für einen Übergangsprozess”, sagte Tsvangirai. Die Afrikanische Union solle ein Team aus afrikanischen Persönlichkeiten bilden, das den Wählerwillen vom 29. März berücksichtigt und umsetzt.
Nach der Pressekonferenz in seinem Haus kehrtre Tsvangirai zurück in die niederländische Botschaft in Harare, in die er sich am Sonntag aus Angst um seine Sicherheit geflüchtet hatte.
Vertreter dreier Staaten im südlichen Afrika forderten in Swasiland einen Aufschub der für Freitag geplanten Stichwahl. Andernfalls sei das Ergebnis möglicherweise nicht rechtmäßig.
Tsvangirai hatte die Präsidentenwahl gewonnen, die absolute Mehrheit aber verfehlt. Wegen der Gewalt gegen seine Anhänger sagte er seine Teilnahme an der Stichwahl ab. Ungeachtet aller Proteste will sich Mugabe – nunmehr einziger Kandidat – am Freitag wiederwählen lassen.
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