
Die Bier-Fusion findet nicht statt – Anheuser-Busch will keinen Verkauf an InBev
26/06/08 19:55 CET
Getränke
unternehmen
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In der internationalen Bierbranche kommt es zunächst nicht zur Übernahme von Anheuser-Busch durch InBev. Die Führung des US-Konzerns lehnt die Offerte des belgischen Rivalen ab. Das berichteten US-Medien unter Berufung auf Insider.
Anheuser-Busch sei der gebotene Kaufpreis von rund 30 Milliarden Euro zu gering.
Experten erwarten nun eine feindliche Übernahmeschlacht, da InBev seine Absicht bekräftigt hatte. InBev will durch einen Zukauf von Anheuser-Busch zum weltweiten Branchenprimus werden. Bislang behauptet sich auf dem ersten Platz der anglo-südafrikanische Braukonzern SABMiller knapp vor den Belgiern.
Für den Fall einer Ablehnung durch die Amerikaner hat InBev dem Vernehmen nach bereits Vorkehrungen getroffen. Der Hersteller von “Beck’s” und “Stella Artois” will sein Angebot dann direkt den Aktionären vorlegen. Die Familie Anheuser-Busch und das Management können wegen der breiten Aktienstreuung eine Übernahme alleine nicht verhindern.
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