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Saudiarabien hat nach eigenen Angaben seit Jahresbeginn mehr als fünfhundert Terrorverdächtige festgenommen. Wie das Innenministerium mitteilte, sollen sie Verbindungen zum Al-Kaida-Netz gehabt haben. Weitere 180 zunächst Verdächtige seien wieder frei; hier seien keine Verbindungen festgestellt worden.
Den Angaben zufolge wurden bei Durchsuchungen Waffen und Munition sowie Geld gefunden. Einige der Verdächtigen hätten unter anderem einen Anschlag auf eine Ölanlage geplant.
Saudiarabien ist der größte Erdölexporteur der Welt. Seine Anlagen zur Ölförderung und -verarbeitung werden streng bewacht. Der letzte Anschlagsversuch ist mehr als zwei Jahre her; damals wollten Angreifer in die Weltgrößte Raffinerie eindringen. Al-Kaida kritisiert Saudiarabien als unislamisch, vor allem wegen seiner Unterstützung für die USA.
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