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In Frankreich soll das öffentlich-rechtliche Fernsehn ab 2012 vollkommen werbefrei sein. Nach der Ankündigung von Präsident Sarkozy legten Mitarbeiter von France Télévision die Arbeit nieder. Während sie finanzielle Engpässe befürchten, sprach Sarkozy von einer “historischen Reform”, die dem öffentlichen Rundfunk größere Freiheit verschaffen werde.
Sarkozy setzt die Vorschläge einer Expertenkomission um: “Wir werden ihre Vorschläge vorwegnehmen und bereits am 1. Januar 2009 die Bildschirme von 20 Uhr bis 6 Uhr von Werbung befreien”, erklärte Sarkozy bei der Übergabe des Kommissionsberichts am Mittwoch.
Das angekündigte Werbeverbot ist auch deshalb sehr umstritten, weil der Eigentümer des größten Privatsenders TF1 ein persönlicher Freund Sarkozys ist. Die entfallenen Werbeeinnahmen sollen durch eine Steuer ersetzt werden.
0,9 Prozent des Umsatzes von Mobilfunkunternehmen und Internetprovidern sowie 3 Prozent der Werbeeinnahmen der Privatsender sollen künftig die Werbeeinnahmen des Staatsfernsehns ersetzen.
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