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Die Europäische Union und Russland wollen ihre Beziehungen auf eine neue Grundlage stellen. Am Abend beginnen die Gespräche über das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen im sibirischen Chanty-Mansijsk. Der Tagungsort ist gut gewählt: Wegen ihrer Ölquellen ist die Stadt eine der reichsten Russlands.
Auf die Verhandlungen hatten sich die 27 EU-Staaten erst nach zweijährigem Zögern geeinigt. Der Gastgeber zeigte Verständnis: “Natürlich gibt es manchmal Probleme in unseren Beziehungen. Wir vestehen, dass einige europäische Regierungen bereit sind, die Beziehungen mit uns weiterzuentwickeln, andere blockieren dies. Das ist ein internes Problem der EU.”
Der EU geht es vor allem um die Energiesicherheit. Europa bezieht fast die Hälfte seines Gasverbrauchs und mehr als ein Viertel seines Öls von Russland.
Für Medwedew wird der erste Gipfel als Staatsoberhaupt eine Herausforderung. Unter seinem Vorgänder Wladimir Putin waren die Beziehungen nicht immer spannungsfrei.
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