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Nordkorea hat der chinesischen Regierung seine überfällige Liste mit Einzelheiten zu seinem umstrittenen Atomprogramm übergeben. Die Übergabe ebnet den Weg für Fortschritte bei der Normalisierung der Beziehungen Nordkoreas zum Westen. Nach Angaben der chinesischen Regierung herrscht Einigkeit darüber, nach welchen Grundsätzen die Angaben Nordkoreas zu seinem Atomprogramm überprüft werden sollen. Symbolisch will Nordkorea unter Anwesenheit internationaler Medien an diesem Freitag den Kühlturm der Atomanlange von Yongbyon zerstören. Ein Termin für eine neue Runde der Sechs-Parteien-Gespräche, an denen außer Gastgeber China, Nordkorea und den USA auch Südkorea, Japan und Russland teilnehmen, wurde in Peking nicht genannt. Nordkorea steht derzeit noch auf der Liste der Terrorismus-Unterstützerstaaten und kann deshalb nicht mit internationalen Institutionen zusammenarbeiten. Das kommunistische Land ist international isoliert und benötigt dringend Nahrungsmittel- sowie andere Hilfen. Möglicherweise steht das Land sogar vor einer neuen Hungersnot. Das Jahreseinkommen eines Nordkoreaners liegt bei 650 Euro, die Wirtschaft schrumpft.
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