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Der russische Energieriese Gazprom sieht sich nach dem Wechsel an der Führungsspitze auch strategisch am Beginn einer neuen Ära. Die Hauptversammlung wählte in Moskau den stellvertretenden Ministerpräsidenten Viktor Subkow zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Subkow tritt die Nachfolge von Dimitri Medwedew an, der im Mai neuer Staatspräsident geworden war.
Vorstandschef Alexej Miller sagte, Gazprom habe sich vom biederen Staatsunternehmen zum größten Energiekonzern der Welt gewandelt. Der Anstieg der russischen Gasproduktion sei in den vergangenen sechs Jahren die höchste in der Welt gewesen.
Die Produktion Gazproms stieg in den vergangenen Jahren immer weiter an und erreichte im vergangenen Jahr 559 Milliarden Kubikmeter. Für 2008 wird eine Förderung von 563 Milliarden Kubikmeter erwartet.
Der börsennotierte, aber mehrheitlich staatliche Konzern kündigte eine Erhöhung der Investitionen in den kommenden Jahren an. Bis 2010 sollen diese Ausgaben um das Zweieinhalbfache auf mehr als zwei Milliarden Euro gesteigert werden.
An der Eigentümerstruktur ändert sich nichts. Größter ausländischer Aktionär bleibt mit 6,5 Prozent die Essener E.ON Ruhrgas.
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