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Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe will sich erneut im Amt bestätigen lassen. Zur Mitte seiner zweiten Amtszeit sollen die Bürger über eine vorgezogene Wahl entscheiden. Uribe reagiert damit auf ein Urteil des obersten Gerichts, dass seine rechtmäßige Wiederwahl vor zwei Jahren in Zweifel zieht.
Er werde den Kongress einberufen, so Uribe, damit dieser schnellstmöglich die Abhaltung eines Referendums beschließe. Die Bürger sollten der sofortigen Wiederholung der Präsidentenwahl von 2006 zustimmen.
Der beim Volk beliebte Uribe war mit einem Rekordergebnis wiedergewählt worden. Für eine zweite Amtszeit musste jedoch die Verfassung geändert werden. Die Zustimmung dazu ist möglicherweise erkauft worden. Das Oberste Gericht verurteilte ein früheres Kongress-Mitglied wegen Bestechlichkeit und ordnete eine Untersuchung an. Uribe darf 2010 nicht mehr für eine dritte Amtszeit kandidieren.
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