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Der Ölpreis hat zum Wochenausklang die neue Rekordhöhe von 142 Dollar erreicht. Die Nordseesorte Brent und das Texas-Öl WTI konnten diesen Wert aber nicht halten und gaben bis zum Abend wieder auf 140 Dollar pro Barrel nach.
Der New Yorker Händler Anthony Grisanti führt den Preisschub auf die Aussagen des OPEC-Präsidenten zurück, der ein Preisniveau von 150 bis 170 Dollar prognostiziert hatte. Dies lege die Vermutung nahe, dass die OPEC-Staaten nicht die Absicht hätten, die Förderung spürbar auszuweiten.
Unter dem Ölpreis litten auch die europäischen Aktienbörsen. Frankfurt verlor 0,6 Prozent, Zürich 1,3 Prozent. Analysten rechnen mit weiteren Abwärtsbewegungen und einer anhaltend nervösen Marktstimmung. Zu den wenigen Gewinnern gehörte die Aktie von ThyssenKrupp, die von höheren Stahlpreisen profitierte. Der Euro stieg. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,5748 Dollar fest.
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