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Einen “Europäischen Einwanderungspakt” möchte Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy in den kommenden Monaten als EU-Ratspräsident durchsetzen. Doch schon beim Besuch des französischen Premierministers Francois Fillon bei seinem spanischen Amtskollegen José Luis Rodriguez Zapatero wurden die unterschiedlichen Positionen deutlich: Madrid zum Beispiel will auch in Zukunft illegale Einwanderer kollektiv legalisieren – wenn der Arbeitsmarkt das verlangt.
Auch der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi war in Sachen Einwanderungspolitik unterwegs. In Lybien sprach er mit Revolutionsführer Muhammar al-Ghadaffi über Immigranten, die von dort nach Italien übersetzen. Dennoch: ob es um Zuwanderungs-Quoten, gemeinsame Asylverfahren, oder Abschiebungen geht: noch ist die gemeinsame Einwanderungspolitik nicht beschlossen.
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