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In Simbabwe findet heute die umstrittene Stichwahl um das Präsidentenamt statt. Südafrikanische Medien berichten, daß die Sicherheitsorgane den Auftrag haben, mit allen Mitteln eine Massenmobilisierung sicherzustellen.
Staatspräsident Robert Mugabe lehnte am Donnerstag erneut internationale Forderungan ab, den Urnengang zu verschieben. Auf einer Kundgebung in Chitungwiza sagte Mugabe, man werde sich nicht vom Ausland zwingen lassen, gegen die eigenen Gesetze zu verstoßen. Von außen werde Simbabwe keine Lösung aufgezwungen. Der Opposition bot Mugabe Gespräche an.
Oppositionsführer Morgan Tsvangirai hatte wegen gewaltsamer Angriffe auf Anhänger der Opposition am Sonntag seine Kandidatur zurückgezogen. Im ersten Wahlgang hatte er noch vor Mugabe gelegen, die absolute Mehrheit aber verfehlt.
Nach Angaben der Opposition wurden mindestens 86 Mugabe-Gegner bei Übergriffen seiner Schlägertrupps getötet und tausende verletzt. Der wegen Hochverrat verhaftete Oppositionspolitiker Tendai Biti wurde von einem Gericht auf Kaution freigelassen.
Aus Angst um ihr Leben hatten sich an die 300 Oppositionsanhänger am Mittwoch auf das Gelände der südafrikanischen Botschaft geflüchtet.
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