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Zwei der mächtigen französischen Gewerkschaften haben für heute zu Streiks gegen den hohen Treibstoffpreis aufgerufen. Dem Aufruf zur “Aktion Schnecke” folgten Tausende LKW-Fahrer. Im Großraum Paris, bei Bordeaux und vielen anderen Städten fuhren Lastwagen im Schritttempo auf der Autobahn. Sie blockierten Straßen oder ließen Personenwagen nur mit Schwierigkeit und auf einer Spur passieren.
Der Ölpreis brach unterdessen einen neuen Rekord: über 143 Dollar das Barrel Brent.
Viele Franzosen hoffen, dass morgen, wenn ihr Land die EU-Präsidentschaft übernimmt, auch Erleichterungen für die Transportbranche möglich werden. Verbände der Fuhrunternehmen forderten von der EU Maßnahmen gegen die Teuerung und zur Unterstützung des Gewerbes.
Seit Jahresbeginn sind laut eines Fuhrunternehmerverbandssprechers 580
Unternehmen durch die hohen Preise für Diesel in den Ruin getrieben worden.
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