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Der Befreiungsschlag des Militärs ist für die Rebellen der “Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens” – kurz die FARC genannt -ein besonders schwerer Rückschlag. Diese größte und älteste Guerilla Lateinamerikas war in letzter Zeit ohnehin vor dem immer stärkeren Militär auf der Flucht.
Vom neuen FARC-Chef Alfonso Cano hiess es, er sei stärker an Verhandlungen mit der Regierung interessiert als sein Vorgänger, um den langen Guerillakrieg friedlich zu beenden. Seit mehr als vier Jahrzehnten herrschen in Kolumbien bürgerkriegsähnliche Zustände. Canos Vorgänger an der Spitze der FARC war der legendäre Manuel Marulanda, einer der Gründer der Organisation. Er starb im vergangenen März an einem Herzinfarkt – und galt zu der Zeit als der älteste Guerillaführer der Welt. In der Öffentlichkeit war er seit 25 Jahren nicht mehr gesehen worden. Kurz zuvor war sein inoffizieller Stellvertreter Raul Reyes getötet worden – bei einer Operation des kolumbianischen Militärs im Nachbarland Ecuador. Es kam zu schweren diplomatischen Verstimmungen.
Zu den Praktiken der FARC zählen Mord und Geiselnahmen – und der Einsatz von Jugendlichen und Kindern: Darauf haben Menschenrechts-organisationen wie Amnesty International und Human Richts Watch wiederholt hingewiesen.
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