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Die anhaltende Ölpreisexplosion hat die Debatte über die Ursachen weiter angeheizt. Vertreter der OPEC-Staaten machten erneut Spekulationen an den Märkten und auch die Zinserhöhung in der Eurozone verantwortlich. Höhere Euro-Zinsen schwächten den Dollar und würden damit die Ölpreise weiter antreiben, hieß es.
Das Barrel der Nordseesorte Brent erreichte am Donnerstag in London den Rekordpreis von 146,69 Dollar. Damit verteuerte sich Brent seit Jahresbeginn um fast die Hälfte.
Besonders stark wirkt sich der Preisanstieg derzeit in den USA aus, wie der New Yorker Händler Anthony Grisanti erklärt. Für die Europäer sei Rohöl wechselkursbedingt noch immer relativ günstig. Da die Nachfrage zwar in den USA sinke, in Europa aber nicht, blieben die Preise hoch.
Die Rekordjagd an den Ölmärkten rückt unterdessen immer stärker in den Fokus der G8-Staaten. Beim Gipfeltreffen nächste Woche in Japan rechnen Experten mit deutlichen Worten zu den Gefahren der hohen Ölpreise für die Weltwirtschaft.
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