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Vier Tage nach dem Uranunfall im südfranzösischen Atomzentrum Tricastin hat die Atomaufsicht ASN die Stilllegung der betroffenen Anlagenteile angeordnet. Sie forderte den Betreiber Socatri auf, die Urankessel nicht weiter zu füllen und Sofortmaßnahmen für die Sicherheit zu ergreifen.
Der Atomtechnikkonzern Areva erklärte daraufhin, die Befüllung der Kessel sei gestoppt, sie würden in den kommenden Wochen stillgelegt. Ein Mitglied der Untersuchungskommission sagte, die Gesamtheit der Mängel, die man festgestellt habe, sei nicht tragbar für einen solchen Betrieb. Es seien Schlampigkeit, menschliches Versagen, eine Kette unglücklicher Umstände, die zu dem Unfall geführt hätten. Die Atomaufsicht warf den Betreibern nach dem Kontrollbesuch vor, nicht genügend zur Verhinderung weiterer Uranverseuchungen getan zu haben. Atomkraftgegner werfen der Socrati nun vor, dass auch viele andere Kernkraftwerke und Fabriken in Frankreich in einem desolaten Zustand seien. Am Montag war ein Kessel mit uranhaltiger Flüssigkeit in Tricastin übergelaufen. Aus dem rissigen Auffangbecken waren 224 Kilogramm Uran
entwichen, von denen 74 Kilogramm in umliegende Gewässer gelangten.
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