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Berichten aus Brüssel zufolge plant die EU-Kommission Finanzmittel für Bulgarien in Höhe von fast einer Milliarde Euro wegen des Verdachts der Korruption zurückzuhalten. Ein bisher unveröffentlichter Bericht spricht von schwerwiegenden Unregelmäßigkeiten bei der Verwaltung von EU-Geldern. Die EU hatte schon beim Beitritt Bulgariens im verganenen Jahr Besorgnis über Rergierungskorruption und organisierte Kriminalität geäußert.
Angel Stefanov, ein politischer Analyst in Sofia, hält die Maßnahmen für gerechtfertigt: “Es ist völlig richtig, die Gelder zu blockieren. Die Vorwürfe sind berechtigt. wie stoßen jeden Tag auf Korruptionsfälle. Erst gestern ist ein richter verhaftet worden, weil er Schmiergelder aus der Stadt Varna bekommen haben soll.”
Die Kommission will ihren Bericht am Mittwoch veröffentlichen.
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