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Der US-Senat hat der Schweizer Großbank UBS und der Liechtensteiner Bankengruppe LGT vorgeworfen, in großem Umfang Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet zu haben. Demnach haben die Banken 19.000 US-Bürgern auf Geheimkonten der UBS mehr als elf Milliarden Euro vor dem Finanzamt verborgen, hieß es. Der Finanzvorstand der globalen UBS-Vermögensverwaltung, Mark Branson, erklärte, dass die Bank US-Bürgern künftig keine Finanzdienstleistungen mehr über Filialen anbieten werde. Die UBS bedauere eventuelle Vorkommnisse und übernehme die Verantwortung dafür und entschuldige sich. Man werde die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass so etwas nicht noch einmal vorkomme.
Ein Zeuge hatte die Banken vor dem US-Senat der Beihilfe zur Steuerhinterziehung beschuldigt. Ein Gericht in Miami hatte Anfang des Monats entschieden, dass UBS Daten verdächtiger Kunden an die US-Steuerbehörde herausgeben muss. Damit versuchen die amerikanischen Behörden, bei der Suche nach Steuersündern das Schweizer Bankengeheimnis zu durchbrechen. Unterdessen ist nach Angaben des Schweizer Finanzministeriums ein Amtshilfegesuch der US-Behörden in der Schweiz eingetroffen.
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