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Knapp drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in China sind bei Explosionen in drei Linienbussen drei Menschen getötet worden. 18 weitere wurden bei den Gewaltakten in der südwestchinesischen Stadt Kunming verletzt.
Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Die Behörden sprachen von “beabsichtigten Sabotagakten”. Örtliche Medien spekulierten über Zeitbomben. Die Polizei hatte zunächst nur zwei Detonationen bestätigt.
Bereits früher war es in China zu Anschlägen auf Busse durch wütende Arbeiter gekommen. Erst vor zwei Tagen waren bei einem Einsatz der Provinzpolizei zwei Kautschuk-Bauern erschossen worden.
Kunming liegt gut 2000 Kilometer von Peking entfernt. Behörden und Organisatoren hatten vor Anschägen auf die Spiele in der Hauptstadt gewarnt. Im ganzen Land wurde die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.
Nach zahlreichen Protesten haben die Behörden zudem Beamte in die Provinzen entsandt, die sich um die Beschwerden der Menschen kümmern sollen – um “harmonische Spiele” zu gewährleisten.
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