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Der demokratische Präsidentschaftsbewerber der USA, Barack Obama, hat sich dafür ausgesprochen, dass der künftige Status Jerusalems von Israelis und Pal’stinensern ausgehandelt wird. Obama, zur Zeit in Israel auf Visite, besuchte auch das von palästinensischen Raketenangriffen zermürbte Sderot. “Seit sieben Jahren wird die Sicherheit der Bewohner bedroht. Die hier gesammelten Raketenteile sind der Beweis dafür”, sagte Obama.
Sderot liegt in der Nähe des Gaza-Streifens. “Ich habe bereits betont und wiederhole, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels sein wird”, so Obama weiter. “Doch ebenso habe ich gesagt, dass die Stadt nicht zweigeteilt sein sollte. Der endgültige Status der Stadt sollte von beiden Seiten ausgehandelt werden, von Palästinensern und von Israelis. Es ist nicht die Aufgabe der USA, darüber zu bestimmen.” Im Juni noch hatte sich Obama für ein vereinigtes Jerusalem unter israelischer Hoheit ausgesproche. Die Palästinenser hatten daraufhin mit heftiger Kritik reagiert. Ein weiteres Thema der Gespräche Obamas in Israel war der Iran und die Lage in Nahost. Wie bereits sein republikanischer Mitbewerber um das Präsidentenamt, John McCain, vor vier Monaten, besuchte Obama die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vashem. Aus Israel reist Obama nach Europa weiter.
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