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Der sudanesische Präsident Omar al-Baschir hat die gegen ihn erhobenenen Vorwürfe des Völkermords als Verleumdung bezeichnet. Das sagte er bei einem Besuch im Norden der Krisenregion Darfur. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, Luis Moreno-Ocampo, hatte Mitte Juli gegen Al-Baschir Haftbefehl erlassen. Der Staatschef wird beschuldigt, für den Völkermord in Darfur mitverantwortlich gewesen zu sein. Die sudanesische Regierung erkennt den Gerichtshof jedoch nicht an und lehnt eine Auslieferung ab. Die Außenminister der Arabischen Liga hatten am Wochenende einen eigenen Plan zur juristischen Aufarbeitung der Kriegsverbrechen erstellt.
Nach UN-Angaben kamen in dem seit fünf Jahren andauernden Konflikt bis zu 300.000 Menschen ums Leben. Rund 2,5 Millionen wurden vertrieben.
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