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Zum vierten Mal in zwei Wochen hat es in Frankreich einen nuklearen Zwischenfall gegeben.
Nach Angaben des Kraftwerks in Tricastin sind 100 Menschen leicht kontaminiert worden. Der Vorfall habe sich bei Wartungsarbeiten ereignet. Auswirkungen auf die Umwelt gebe es aber keine. Die Atomaufsichtsbehörde stufte den Vorfall auf Stufe 0 der siebenstufigen Störskala ein. Erst vor zwei Wochen hatte die Areva-Anlage Tricastin, im Südosten des Landes, für Schlagzeilen gesorgt.
Am 7. Juli waren aus einem undichten Überlaufbecken rund 30.000 Liter uranhaltiger Flüssigkeit in die Umwelt gelangt. Laut Behörden bestand aber keine Gefahr für die Bevölkerung.
Umweltminister Borloo ordnete nach diesem Vorfall umgehend eine Grundwasseruntersuchung in der Nähe aller französischen Atomanlagen an.
In der vergangenen Woche meldete eine Brennstäbefrabrik in Romans-sur-Isère
weit von Tricastin entfernt einen Störfall. Über eine unterirdische Abwasserleitung gelangte eine geringe Menge Uran in die Umwelt. Auch hier habe es laut Behörden keine Auswirkungen auf die Umwelt gegeben.
Frankreich verfügt über 58 Atomreaktoren. 80 Prozent des Stromes bezieht das Land aus Kernenergie.
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