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Serbien schickt die wegen des Streits um die Unabhängigkeit des Kosovo aus den europäischen Hauptstädten abgezogenen Botschafter wieder zurück auf ihre Posten.
Damit geht die Regierung in Belgrad fünf Monate nach der Unabhängigkeitserklärung der ehemaligen serbischen Provinz einen weiteren Schritt auf die Europäische Union zu. Zuvor war bereits die Verhaftung des ehemaligen bosnischen Serbenführers Radovan Karadzic als positives Signal gewertet worden.
Der Beschluss gilt ausschließlich für die EU-Staaten. In die USA, die das Kosovo ebenfalls anerkannt haben, wird zunächst kein Botschafter zurückgeschickt. Die europäische Integration sei “die Priorität” der neuen serbischen Regierung, begründete Außenminister Vuk Jeremic die Kursänderung.
Am 17. Februar hatte Pristina seine Unabhängigkeit von Serbien proklamiert und damit einen diplomatischen Konflikt ausgelöst.
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